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Onlineshop erstellen 2025: die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung
Bereit für deinen eigenen Onlineshop? So meisterst du die großen Fragen: die passende E-Commerce-Lösung, die richtigen Zahlungsmethoden und den rechtlichen Rahmen.

Onlineshop starten 2025? Das solltest du wissen
Willst du einen profitablen Onlineshop aufbauen oder dein bestehendes Business ins Netz bringen? Oder führst du ein kleines Unternehmen, suchst Inspiration und fragst dich, ob E-Commerce das Richtige für dich ist? Dieser Artikel führt dich Schritt für Schritt durch alles, was du für den Start brauchst, und hilft dir, die Werkzeuge und Lösungen zu wählen, die für deine Anforderungen (und deinen Geldbeutel) am besten passen. Bereit? Los geht’s!
Was ist ein Onlineshop überhaupt?
Beim Wort “Onlineshop” denkst du wahrscheinlich zuerst an große Plattformen mit Tausenden Produkten. Aus dieser Perspektive kann der eigene Shop einschüchternd wirken, gerade wenn du nicht technikaffin bist und keine E-Commerce-Erfahrung hast. Aber bedenk: Bis 2027 sollen 23 % aller Einzelhandelskäufe online stattfinden. Und wichtig: Diese Verkäufe passieren nicht nur auf Plattformen wie Zalando oder Amazon. Auch kleinere, unabhängige Shops bekommen ein Stück vom Kuchen.
Tatsächlich gilt heute jede Website als Onlineshop, die Produkte zeigt, Bestellungen abwickelt und Zahlungen ermöglicht. Das reicht von einer schlichten Landingpage mit einem einzigen E-Book bis zur riesigen Plattform mit Tausenden Artikeln. Entscheidend ist, dass beides möglich ist:
- Produktdetails ansehen (Preis, Aussehen, Beschreibung, Größe und so weiter)
- Kaufen und bezahlen
- Versandart wählen (bei physischen Produkten)
Warum lohnt sich ein Onlineshop?
Größere Reichweite
Ein Ladengeschäft ist, selbst mit mehreren Filialen, immer an einen Ort gebunden. Wer ins Netz geht, erreicht Kunden überall auf der Welt. Du kannst deine Waren zum Beispiel in Märkte bringen, in denen sie preislich viel konkurrenzfähiger sind als bei dir vor Ort. Glaub mir: Es gibt keinen besseren Weg zu mehr Traffic, als deine Reichweite auf den globalen Markt auszudehnen.
Ein Kundenstamm, der stetig wächst
Die Zahlen im E-Commerce sind eindeutig: Wir nutzen das Internet immer stärker und kaufen von zu Hause. Mit einem eigenen Shop erreichst du deutlich mehr Menschen und baust deinen Kundenstamm laufend aus.
Minimale Startkosten
Kann man einen Onlineshop ohne Geld starten? Auf jeden Fall! Für einen Onlineshop brauchst du kein Budget für Miete, Umbau oder volle Regale. Du musst auch nicht sofort Personal einstellen. Je nachdem, welches Werkzeug du wählst, startest du sogar kostenlos.
Schnellerer Verkaufsstart
Wie lange der Start dauert, hängt eng davon ab, für welche Lösungen und Werkzeuge du dich entscheidest. Wenn du keinen aufwendigen Shop von Grund auf bauen willst, verkaufst du buchstäblich in wenigen Minuten.
Keine Fixkosten, weniger Risiko
Beim Onlineshop sind die einzigen echten Fixkosten deine Verkaufslösung (falls du eine bezahlte wählst) und ergänzende Werkzeuge, etwa für Marketing oder Rechnungen. Läuft etwas schief, kündigst du sie und schließt deinen Shop jederzeit, ohne Zusatzkosten.
Kann jeder einen Onlineshop starten?
Ja, absolut. Heute sind weder fehlende E-Commerce-Erfahrung noch mangelnde Technikkenntnis ein Hindernis. Deine Chancen steigen aber deutlich, wenn du die richtigen Werkzeuge wählst - solche, die zu dir passen wie angegossen. Überleg dir vorher:
- Willst du alles allein bauen und betreiben? Oder Aufgaben an eine Agentur abgeben?
- Wie viele Produkte willst du führen (wie groß muss dein Shop sein)?
- Auf welche Mittel kannst du zurückgreifen - kannst du dir zum Beispiel eine Grafikerin leisten?
- Hast du Zeit, dich in die Technik einzuarbeiten?
Denk daran: Ein Onlineshop kostet Zeit. Klar, mit einer Lösung wie Easytools laufen Kundenbetreuung, Rechnungen, Rückgaben und Transaktionsmails automatisch. Aber neben dem Tagesgeschäft musst du deinen Shop auch bewerben, um Kunden zu gewinnen und auf dein Angebot aufmerksam zu machen.
Wie baust du Schritt für Schritt einen erfolgreichen Onlineshop?
Ein erfolgreicher Onlineshop bedeutet, rechtliche, technische und finanzielle Aufgaben unter einen Hut zu bringen - nicht nur gute Produkte zu machen und zu verkaufen. Am besten klärst du die meisten dieser Punkte, bevor du dich für ein Setup entscheidest. Ob fertige E-Commerce-Plattform oder maßgeschneiderte Lösung: Diese Schritte gehören fast immer dazu.
1. Finde eine Geschäftsidee für deinen Shop
Dir ist sicher klar, dass der Wettbewerb im E-Commerce hart ist. Die Chance, eine völlig neue Shop-Idee und ein völlig neues Produkt zu finden, ist gering. Schau lieber, was es schon gibt, und mach es einfach besser. Es lohnt sich auch, eine bestimmte Nische anzuvisieren.
Wo findest du Ideen für einen Onlineshop?
- E-Commerce-Studien - schau, welche Produkte und Leistungen gerade an Beliebtheit gewinnen. Versuch abzuschätzen, was in naher Zukunft gefragt sein könnte.
- Branchengruppen - tritt Gruppen auf Facebook, LinkedIn oder Discord bei, in denen Menschen nach Lösungen oder bestimmten Anbietern suchen. Solche Gruppen findest du über Google, die Facebook-Suche oder Verzeichnisse für Discord-Server rund um Business-Themen.
- Probleme lösen - hör den Menschen um dich herum genau zu und überleg, welche Probleme du lösen könntest.
- Besser machen - denk an Shops, die schlecht laufen, etwa mit mäßigem Service oder unklarem Angebot, und überleg, ob du es besser kannst.
- Hobby oder Leidenschaft zu Geld machen - schreib auf, was dir Freude bereitet, und überleg, wie daraus Produkte oder Leistungen werden.
- Wissen und Fähigkeiten - analysier, was du kannst oder worin du Experte bist, und beantworte die Frage: “Wie kann ich potenziellen Kunden helfen?”
- Inspiration aus dem Netz - nutz ChatGPT, um Produktideen zu sammeln. Such nach Artikeln und Beiträgen voller E-Commerce-Inspiration, gern über deinen Heimatmarkt hinaus.
Der letzte Tipp liefert oft breite Antworten. Sieh Ideenlisten aus dem Netz als Sprungbrett. Du bist nicht der einzige Leser, aber vielleicht stößt du in diesen Sammlungen auf genau das eine Konzept, das sich lohnt.
Welche Produkte solltest du verkaufen?
Heute lässt sich online praktisch alles verkaufen, und ich behaupte: Für fast jedes Produkt gibt es eine Nische. Hier ein paar Beispiele für Produkte, die gezielt Nischen bedienen und dich inspirieren können:
- WARSAW DOG - Designer-Accessoires für Hunde und ihre Menschen
- Restaurierungs-Workshops für Laien
- LGMP - Kurse und Anleitungen, mit denen jeder seinen Traumpullover stricken kann
- Interaktive Karte von Norwegen
- Subscribe to Creativity - Zusammenarbeit im Grafikdesign als Abo
- Coffee Institute - handwerkliche Kaffeerösterei
- Your Kaya - Naturkosmetik und Menstruationsprodukte mit Abo-Option
- Audit für kommerzielle Angebote
- Evie Nails Shop - Nagelfolien und Produkte fürs Nageldesign
Wie du siehst, sind die Möglichkeiten praktisch grenzenlos. Wenn du mehr Ideen suchst, besonders für digitale Produkte, schau bei Radar Premier vorbei - dort veröffentlichen Online-Creator jede Woche ihre neuesten Produkte.
Hast du dich für ein Produkt entschieden, solltest du diese Punkte klären:
- Qualität - selbst das spannendste Nischenprodukt scheitert, wenn die Qualität nicht stimmt. Die Chance, dass unzufriedene Kunden wiederkommen oder dich empfehlen, ist verschwindend gering.
- Format - analysier nach der Produktentscheidung den Markt und überleg, welches Format für dich und deine Kunden am besten passt. Wenn du Wissen weitergeben willst, kommen ein E-Book, ein klassisches Präsenztraining, ein normaler Online-Kurs oder ein Kohortenkurs infrage.
- Abrechnungsmodell - wie lange kannst du das Interesse deiner Kunden halten? Haben sie einen Grund, wiederzukommen? Oder entscheiden sie sich für ein Abo und zahlen monatlich für den Zugang?
- Produktquelle - stellst du selbst her? Beziehst du deine Ware direkt vom Hersteller? Auch Dropshipping ist eine Option, bei der du verkaufst und versendest, ohne selbst zu lagern.
2. Prüf das Potenzial deines Shops
Jede Shop-Idee gehört auf den Prüfstand, auch wenn sie ein bestehendes Ladengeschäft ergänzt. Dass Kunden in dein Geschäft kommen, heißt nicht, dass das online genauso funktioniert. Und wenn du eine großartige Produktidee hast, stell sicher, dass jemand deine Begeisterung teilt und dafür zahlen will. Geh vor dem Start mindestens die folgenden Schritte durch.
Wettbewerbsanalyse
Gibt es ähnliche Shops? Wie arbeiten sie? Wie viele Produkte bieten sie an? Wie sieht ihr Marketing aus, wo bewerben sie ihr Angebot? Wie sind ihre Preise? Vieles davon beantwortest du über Google oder Perplexity. Kaum jemand nennt exakte Umsätze, aber Dinge wie die Zahl der Bewertungen oder Fotos zufriedener Kunden auf Instagram deuten auf funktionierenden Verkauf hin.
Zielgruppe prüfen
Um passende Maßnahmen zu planen und klug zu vermarkten, musst du wissen, wen du erreichen willst. Wichtig ist zum Beispiel, die finanziellen Möglichkeiten deiner Zielgruppe zu verstehen. Bevor du Zeit und Geld in Produktentwicklung und Shop steckst, sprich mit potenziellen Kunden und prüf ihr Interesse. Das geht über die genannten Business-Gruppen, in Social Media oder auf Messen.
Eine Demoversion deines Produkts
Bevor du Wochen oder Monate in das perfekte Produkt steckst, probier die MVP-Strategie (Minimum Viable Product). Dabei baust du eine sehr einfache, oft unvollständige Version mit nur den wichtigsten Funktionen und zeigst sie deinen potenziellen Kunden. Wenn Menschen bereit sind, für eine alles andere als perfekte Version zu zahlen, steigen die Chancen auf spätere Verkäufe. Die MVP-Phase ist außerdem eine hervorragende Quelle für Erkenntnisse und Feedback, das dir beim Feinschliff hilft.
3. Mach deinen Shop startklar
Für angehende Shopbetreiber gibt es mehrere Wege. Je nach Fähigkeiten, Zeit und Budget wählst du zwischen Shop-Baukästen mit etwas Technikbedarf, klassischen E-Commerce-Plattformen oder schlanken No-Code-Lösungen, mit denen du schneller und cleverer startest.
E-Commerce-Software
E-Commerce-Software oder Plugins sind oft Open Source, also kostenlos. Um sie zu nutzen, brauchst du technisches Wissen (oder die Bereitschaft, es dir anzueignen) oder eine Firma beziehungsweise Entwicklerin, die es für dich umsetzt.
Einen Shop damit aufzusetzen ist wie ein Bausatz zum Selbermachen. Meist beginnst du mit einem Website-Baukasten und ergänzt Plugins für die Shop-Funktionen. Am Anfang hast du also ein paar grundlegende “Bausteine”, die du selbst auf deinem Server installierst, dann kommen Vorlagen, Plugins, Integrationen und manchmal eigener Code dazu. Je nach gewünschten Funktionen und Komplexität dauert das mehrere Wochen.
Solche Lösungen geben dir praktisch unbegrenzte Möglichkeiten: Du gestaltest deinen Shop nach Belieben und rüstest ihn mit beliebigen Funktionen aus, etwa einem ausgefeilten Produktkonfigurator. Aber denk daran: Selbst wenn du technikaffin bist, können fortgeschrittene Funktionen wie Lagerverwaltung knifflig werden, weil sie meist externe Integrationen brauchen.
Für wen:
- Menschen mit technischem Know-how oder der Bereitschaft, es zu lernen
- Unternehmerinnen, die ihren Shop selbst bauen und betreiben wollen, ohne von Dienstleistern abhängig zu sein
- Shopbetreiber, die maßgeschneiderte Lösungen brauchen
Beispiele:
- WooCommerce
- PrestaShop
- Magento OpenSource
- OpenCart
Kosten: Die Grundversionen sind meist kostenlos. Kosten entstehen, wenn du bezahlte Vorlagen, Plugins oder Integrationen nutzt oder jemanden für Umsetzung und Wartung beauftragst.
Zeitaufwand: Hängt von der Komplexität und vom Wissensstand ab - von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten.
Vorteile:
- Start ohne Gebühren möglich
- Aussehen frei gestaltbar, Änderungen und Zusatzfunktionen jederzeit umsetzbar
- Unabhängigkeit von Anbietern
Nachteile:
- Technisches Wissen oder Budget für eine Entwicklerin nötig
- Volle Verantwortung für die Sicherheit personenbezogener Daten
- Oft kein technischer Support auf Deutsch seitens der Softwareanbieter
E-Commerce-Plattform
Wer nicht technikaffin ist, greift oft zur einfacheren Variante und wählt eine fertige E-Commerce-Plattform. Hier startest du deinen Shop, indem du dich einloggst, das Aussehen anpasst, Produkte einpflegst und Zahlungs- sowie Versandarten anbindest. Das ist meist sehr unkompliziert und gelingt auch ohne IT-Erfahrung.
Dieser Weg hat allerdings seinen Preis. Fertige Lösungen bieten wenig Spielraum für Anpassungen oder eigene Funktionen. Du hast zum Beispiel kaum Einfluss darauf, wie der Warenkorb aussieht, wie Produkte bei fehlendem Bestand dargestellt werden oder welche Benachrichtigungen Käufer nach dem Kauf bekommen.
Wichtig: Fertige Plattformen arbeiten meist nach dem Software-as-a-Service-Modell (SaaS). Du zahlst also eine Abo-Gebühr und/oder eine Verkaufsprovision.
Für wen:
- Menschen ohne technisches Wissen, die eine einfache Lösung suchen
- Shopbetreiber, denen sehr grundlegende Funktionen genügen
- Verkäufer mit einem großen Sortiment
Beispiele:
- Shopify
- Shoper
- Big Commerce
- Wix eCommerce
Kosten: von rund 10 $ bis über 250 $ netto pro Monat.
Zeitaufwand: einige Stunden für die Einrichtung, dazu Zeit für die Zahlungsanbindung (besonders wenn der Anbieter einen Vertrag verlangt).
Vorteile:
- Sehr einfache Einrichtung, auch ohne IT-Kenntnisse
- Integrationen mit Versanddienstleistern, Zahlungsanbietern und mehr
- Kein Hosting nötig (meist im Abo enthalten)
- Technischer Support und regelmäßige Updates
Nachteile:
- Begrenzte Optimierung, keine eigenen Funktionen
- Keine Kontrolle über die Details des Kaufprozesses
- Verpflichtende Abo-Gebühren
Ein Ökosystem für den Online-Verkauf
Die dritte Möglichkeit, online zu verkaufen - ohne klassischen Shop, ohne komplexe Plattform und sogar ohne Website - ist Easycart. Unser Ökosystem lässt dich Warenkörbe bauen, in denen Kauf und Zahlung mit einem einzigen Klick funktionieren. So läuft das.
Wenn ein Kunde dein Produkt online findet und kaufen will, sieht der übliche Ablauf so aus:
- Auf einen Button klicken, um das Produkt in den Warenkorb zu legen oder ihn zu öffnen
- Menge, Zahlungsart und Versandoption wählen
- Ein Formular mit persönlichen Daten ausfüllen
- Die Zahlung abschließen
- Ein digitales Produkt herunterladen oder auf die Lieferung warten
Mit Easycart verkürzt du diesen Weg. Als Verkäufer richtest du einfach deinen Warenkorb mit Produktdaten und Preisen ein. Nach dem Veröffentlichen sieht dein Checkout ungefähr so aus. Klicken Kunden auf deinen Checkout-Link, landen sie auf einer Seite, auf der sie den Kauf schnell abschließen. Danach liefern wir automatisch Download-Links und Benachrichtigungen. Bei Abos läuft es ähnlich, nur verwaltest du zusätzlich Abo-Status und Zugriffsrechte.
Ist dein Warenkorb veröffentlicht, kopierst du einfach den Link und bewirbst ihn überall, zum Beispiel:
- Auf deiner Website, eingebettet hinter einem ‘Jetzt kaufen’-Button
- In der Beschreibung oder Bio deines Social-Media-Profils
- In Beiträgen, Stories und Reels
- In deinem Newsletter oder eigenen E-Mails
- In Direktnachrichten an bestimmte Kunden
So verkaufst du direkt über deine Website, Instagram oder deinen Newsletter, ganz ohne Onlineshop.
Dazu bietet unser Verkäufer-Panel fortgeschrittene Werkzeuge zur Conversion-Optimierung, für die du kein technisches Wissen brauchst. Du ergänzt Aktionen, Rabattcodes, Geschenkkäufe oder zeitlich begrenzte Angebote mühelos. Mit 1-Klick-Zahlung und einem durchdachten Warenkorb-Design steigerst du deine Conversion-Rate um bis zu 64,9 %.
Für wen:
- Menschen ohne technisches Wissen, die ihren ersten Online-Verkauf starten
- Erfahrene Verkäufer, die ihre Conversion-Rate steigern wollen
- Alle, die schnell loslegen wollen
- Creator, die einfache, wirksame Lösungen suchen
Kosten: kostenlos bis zum ersten Verkauf, danach eine Provision abhängig vom Monatsumsatz. Mehr dazu.
Zeitaufwand: ein voll funktionsfähiger “Shop” in etwa 15-20 Minuten
Vorteile:
- Verkaufsstart in Minuten
- Keine Verträge mit Zahlungsanbietern nötig
- Keine Domain, kein Hosting erforderlich
- Eigene Werkzeuge für mehr Conversion (bis zu 60 %!)
- Erstklassiger technischer Support und Kundenservice :)
Nachteile:
- Nicht ideal für den Verkauf sehr vieler physischer Produkte
4. Versteh den rechtlichen Rahmen
Ein Onlineshop bringt verschiedene rechtliche Anforderungen mit sich, die sich von Land zu Land deutlich unterscheiden. Grundsätzlich verlangt ein Online-Business eine Form der Anmeldung und die Einhaltung der örtlichen Handelsvorschriften. Je nach Rechtsform kommen Gewerbeanmeldung, Regeln für den Online-Verkauf und steuerliche Pflichten dazu.
Entscheidend ist: Die konkreten Vorschriften richten sich nach dem Recht deines Landes. Manche Länder verlangen für bestimmte Produkte zusätzliche Nachweise oder Genehmigungen, etwa bei Lebensmitteln oder Gesundheitsprodukten. Andere haben strenge Regeln zu Datenschutz und Privatsphäre.
Was ist zu tun?
- Recherchier die konkreten rechtlichen Anforderungen für Online-Business in deinem Land. Diese Informationen findest du meist auf offiziellen oder juristischen Seiten.
- Zieh eine Anwältin oder einen Anwalt mit Schwerpunkt E-Commerce oder Handelsrecht hinzu, um sicherzugehen, dass du alle örtlichen Vorschriften erfüllst.
Kosten?
- Die Kosten hängen von den Anforderungen in deinem Land ab. Grundgebühren für die Anmeldung sind oft gering, weitere Posten wie Genehmigungen oder Rechtsberatung summieren sich aber schnell.
Denk daran: Das Internet ist ein globaler Marktplatz, doch jedes Land hat eigene Regeln für den E-Commerce. Informiert und regelkonform zu bleiben ist die Grundlage eines erfolgreichen Shops.
5. Domain und Hosting kaufen
Wichtig! Manche Lösungen, darunter Easycart, brauchen weder Domain noch Hosting. Prüf das, bevor du diesen Schritt angehst.
Domain
Wenn du deinen Shop selbst baust oder eine E-Commerce-Plattform nutzt, brauchst du eine Domain. Praktisch gesehen ist die Domain die Adresse deines Shops, die deine Kunden im Browser eingeben. Idealerweise passt sie zum Namen deines Shops und ist leicht zu merken. Willst du zum Beispiel einen Shop namens “Ich habe eine Idee” aufbauen, könnte dich die Domain www.ichhabeeineidee.de interessieren. Welche Endung du wählst, hängt davon ab, wo du verkaufen willst. Am meisten Vertrauen genießen .de, .com und .co (Letztere besonders bei Startups).
Wie machst du so eine perfekte Domain zu “deiner”, damit ihre Eingabe im Browser zu deinem Shop führt? Du nutzt einen Domain-Anbieter, etwa TheCamels oder OVHcloud, und prüfst, ob deine Wunschdomain frei ist. Wenn ja, kaufst du sie beim Anbieter und zahlst für die Nutzung. Die Jahreskosten beginnen bei wenigen Euro. Quelle: https://thecamels.org/domains/
Hosting
Hosting ist Speicherplatz auf einem eigens eingerichteten Server, der den Traffic deiner Seite und deines Shops verarbeitet. Ein bisschen wie ein gemieteter Lagerraum bei einem Anbieter, in dem alles zu deiner Seite liegt. Je nachdem, wie groß dein Shop wird und wie viele Produkte du anbietest, brauchst du Hosting mit passender Leistung und Ausstattung (ein ausreichend großes “Lager” mit gutem Service und guter Absicherung).
Um die beste Option zu finden, hilft dir https://www.hostingadvice.com/how-to/best-international-web-hosting/ mit einem Ranking aktueller Anbieter. Quelle: https://www.hostingadvice.com
Was ist zu tun?
- Überleg dir einen Domainnamen, prüf die Verfügbarkeit und kauf ihn
- Kauf Hosting (falls deine Lösung keines mitbringt)
Kosten:
- Domain: rund 1 bis 30 $ pro Jahr
- Hosting: rund 10 bis 100 $ pro Jahr
6. AGB und Datenschutzerklärung erstellen
Der nächste Schritt in Richtung Rechtssicherheit sind AGB und Datenschutzerklärung für deinen Shop. Egal wie viele und welche Produkte du anbietest: Wenn sie über deine Seite, deinen Shop oder sogar ein Social-Media-Profil gekauft werden können, musst du beide Dokumente bereitstellen.
Die drei gängigsten Wege zu AGB und Datenschutzerklärung sind:
- Die Dokumente selbst auf Basis von Vorlagen aus dem Netz erstellen
- Eine externe Firma beauftragen
- Einen Generator wie Easylegal nutzen
Die erste Variante ist mit Abstand die riskanteste, und ich rate dringend davon ab. Wenn du die Texte selbst schreibst oder, schlimmer noch, von einem anderen Shop kopierst, hast du keinerlei Sicherheit, dass du alle wichtigen Punkte abdeckst und wirklich rechtskonform bist.
Beauftragst du eine externe Firma, hängen die Kosten von der Art deines Shops ab, davon, ob du Kundenkonten anlegst, welche Produkte du anbietest und so weiter. Dieser Weg gibt dir deutlich mehr Sicherheit, dass dich deine Dokumente im Streitfall schützen. Er löst allerdings das Thema Aktualisierung nicht: Bei jeder Gesetzesänderung fallen erneut Kosten für eine Überarbeitung an.
Ein zuverlässiger Generator für AGB und Datenschutzerklärung sorgt für Rechtskonformität und sollte die Dokumente bei Änderungen automatisch aktualisieren. Meist gibst du nur ein paar Angaben zu deinem Shop ein, und fertig. Diese Methode ist in Sachen Geld und Zeit klar die günstigste. Bei Easylegal sind die Kosten für Pflege, Veröffentlichung auf deiner Seite und automatische Aktualisierung bei Gesetzesänderungen im Preis der Easytools-Suite enthalten.
Wichtig: Datenschutzerklärung und AGB gehören in jedem Onlineshop an eine gut sichtbare Stelle, damit deine Kunden leicht darauf zugreifen. Üblicherweise stehen sie im Footer und sind im Warenkorb beim Checkout verlinkt.
Was ist zu tun?
- AGB und Datenschutzerklärung beauftragen, generieren oder selbst schreiben
- Beide Dokumente so aufbereiten, dass du sie im Footer verlinken oder direkt an Kunden schicken kannst
Kosten:
- Selbst erstellen: deine Zeit
- Externe Firma: ab etwa 100 $ aufwärts
- Easylegal: ab 29 $ im Monat (darin ist der Zugang zur gesamten Easytools-Suite enthalten)
7. Wähl deine Online-Zahlungsoptionen
Online-Zahlungen anzunehmen ist ein Schritt, den du nicht überspringen kannst. Ob das Bezahlen in deinem Shop leicht fällt und ob die Zahlungsseite vertrauenswürdig wirkt, entscheidet oft über deinen Verkaufserfolg. Kunden schätzen heute vor allem Bequemlichkeit und erwarten, auf ihrem bevorzugten Weg zu zahlen. Die gängigsten Methoden sind:
- Online-Banking
- Kreditkarte
- Digitale Wallets (etwa Google Pay oder Apple Pay)
- Buy Now Pay Later (BNPL)
Je nach Sortiment kannst du auch Alternativen wie klassische Überweisung, Nachnahme oder Ratenzahlung anbieten.
Um deinen Kunden diese Optionen zu bieten, schließt du einen Vertrag mit einem Zahlungsanbieter, nutzt die Zahlungs-Gateways deiner Plattform oder greifst mit Easycart auf Stripe zurück, ganz ohne zusätzliche Vereinbarungen. Bei der Wahl deines Anbieters solltest du klären:
- Welche Zahlungsmethoden bietet er an?
- Wie schnell kommst du an dein verdientes Geld?
- Wie hoch sind die Provisionen und was ist darin enthalten?
- Wie lange dauert der Start der Zusammenarbeit und welche Bedingungen musst du erfüllen?
Wichtig! Der letzte Punkt kann entscheidend sein: Manche Anbieter stellen sehr genaue Anforderungen daran, wie dein Shop aussehen und funktionieren soll, was in AGB und Datenschutzerklärung stehen muss oder welche Rechtsform dein Business haben soll. Im Zweifel ziehen sich Freischaltung und Vertragsabschluss über mehrere Wochen.
8. Verwalte deine Verkaufsbelege
Ein weiterer Punkt, um den jeder Shopbetreiber nicht herumkommt, sind Buchhaltung und Belege. Wie das konkret aussieht, hängt von der Art des Business, seiner Rechtsform und den geltenden Vorschriften ab, etwa zur Umsatzsteuer oder zur Registrierkassenpflicht.
Grob gesagt umfasst die Belegverwaltung in jedem Onlineshop:
- Verkaufsbelege ausstellen und an Kunden übermitteln, also Rechnungen für Unternehmen und Belege oder Rechnungen für Privatpersonen.
- Verkäufe und Finanztransaktionen erfassen und den Anforderungen der Finanzbehörden entsprechen.
Welche Belege du in deinem Shop ausstellen musst, klärst du am besten anhand der örtlichen Vorschriften oder mit Fachartikeln für deine Region.
Praktisch braucht ein Onlineshop eine solide Buchhaltung: Rechnungen ausstellen und verwalten, Korrekturen und Rückgaben abwickeln, Einnahmen und Ausgaben erfassen und bei physischen Produkten den Bestand führen. Um das zu verschlanken, bieten sich an:
- Software für automatische Abrechnung, die das Erstellen und Verwalten von Rechnungen vereinfacht.
- Online-Buchhaltungsdienste für E-Commerce-Unternehmen.
- Plattformen mit eingebauten Buchhaltungsmodulen.
- Spezialisierte Dienste für Steuern und Abrechnung wie unser Easytax, das im Easytools-Paket enthalten ist.
Diese Werkzeuge nehmen dir Arbeit ab, damit du dich auf dein Wachstum konzentrieren kannst - und dabei internationale wie örtliche Vorschriften einhältst.
Online verkaufen ohne eigene Shop-Website
Eine Alternative, die dir einen Teil der besprochenen Punkte abnimmt (aber nicht alle!), ist der Verkauf ohne eigenen Onlineshop. Die zwei beliebtesten Wege stelle ich dir hier vor.
Marktplätze
Marktplätze wie Facebook Marketplace, Etsy oder eBay bringen Creator und Verkäufer mit Zehntausenden Nutzern zusammen, was das Marketing deutlich erleichtert. Du musst dich weder um Domain und Hosting noch um die Einrichtung eines eigenen Shops kümmern. Allerdings zahlst du für die Möglichkeit, Produkte einzustellen, meist hohe Provisionen. Außerdem bist du vollständig vom Anbieter abhängig: Ändert er die Provisionen oder verschwindet er ganz, wie die einst beliebte Plattform DaWanda, kann dein Verkauf über Nacht wegbrechen.
Social Media
Ein einfacher Weg, Produkte und Leistungen über Social Media zu verkaufen, ist der direkte Kontakt zu Käufern. Typischerweise pflegt ein Creator ohne eigenen Shop sein Profil auf Instagram, TikTok oder Meta (früher Facebook) und stellt seine Produkte dort vor. Für einen Kauf schreiben Kunden meist eine Direktnachricht, klären die Details, und der Verkäufer nennt die Zahlungsdaten. Wichtig: Auch diese Verkaufsform befreit dich weder von der Pflicht, ein Gewerbe anzumelden, noch von den Informationspflichten - du brauchst also AGB für deinen “Shop”.
Auch Social Commerce gewinnt an Bedeutung: Hier läuft der gesamte Verkauf direkt in der Plattform. Käufer sehen das Produkt und zahlen, ohne Instagram, Meta oder TikTok zu verlassen. Das macht das Einkaufen schlanker, allerdings sind solche Optionen nicht in jeder Region verfügbar.
Wann lohnt sich der Verkauf ohne eigenen Shop?
- Du willst eine Idee testen - wenn du eine Produktidee hast, aber sichergehen willst, dass Kunden wirklich kaufen, starte als MVP (Minimum Viable Product). Erst wenn das Produkt seine Kunden gefunden hat, kümmerst du dich um den eigentlichen Shop.
- Begrenzte Mittel und Budget - wenn du weder Zeit noch Geld in Aufbau und Bewerbung eines Shops stecken willst oder kannst, sind Social Media und Marktplätze ein Zwischenschritt, mit dem du leichter startest.
Onlineshop starten 2025 - die besten Praktiken
Egal für welche Lösung du dich entscheidest: Es gibt ein paar Regeln, an die du dich halten solltest, wenn du keine potenziellen Kunden verlieren willst.
Transparente Rückgaberegeln
Du kennst den Spruch, dass schlechte Nachrichten schlimmer sind als gar keine? Bei Rückgaben sollten deine Kunden möglichst leicht erfahren, wie das läuft - vor allem, in welcher Frist und auf welchem Weg sie ein Produkt zurückgeben können. Und seien wir ehrlich: Diese Information nur in den AGB zu verstecken und Kunden danach suchen zu lassen, ist kein leichter Zugang. Unsichtbare oder fehlende Angaben zur Rückgabe führen nicht dazu, dass jemand blind kauft. Sie sorgen eher für Ärger und ein schlechteres Erlebnis.
Es lohnt sich also, eine eigene Unterseite zu Rückgaben im Footer zu verlinken oder sogar eine Kurzinfo samt Link auf der Produktseite zu platzieren.
Klare, gut auffindbare Versandkosten
Laut einer Untersuchung des Baymard Institute gehören versteckte Kosten, von denen Nutzer vorher nichts wussten - etwa Versandkosten -, zu den häufigsten Gründen für Warenkorbabbrüche. Hier gilt dasselbe wie bei den Rückgaberegeln: Die Versandkosten sollten auf den ersten Blick sichtbar sein. Am besten stehen sie auf der Produktseite oder zumindest auf einer eigenen, im Footer verlinkten Seite.
Kundenkonten nur, wenn es wirklich sinnvoll ist
Nutzer während des Kaufs zur Kontoerstellung zu zwingen, wirkt verlockend: Wenn wir schon ihre Aufmerksamkeit haben, warum nicht gleich den späteren Kontakt sichern? Diese Praxis kommt allerdings sehr schlecht an - in der genannten Baymard-Studie führt die Pflicht zur Kontoerstellung bei einem Viertel der Kunden zum Abbruch.
Heißt das, du darfst nie um ein Konto bitten? Ganz sicher nicht. Es sollte aber nur in begründeten Fällen passieren, die Anmeldung sollte einfach und bequem sein, und das Konto sollte, wenn möglich, erst nach dem Kauf entstehen. Ein Konto wird interessant, wenn es Zugang zu Folgendem bietet:
- Bestellhistorie und Verfolgung der aktuellen Bestellung
- Treueprogramme und Sonderangebote
- 1-Klick-Zahlungen, ohne künftig erneut Daten eingeben zu müssen (so funktioniert es bei Easycart)
- Die Möglichkeit, Karten- oder Lieferdaten zu speichern
Keine überflüssigen Elemente im Checkout
Wenn du deinen Shop selbst baust, willst du sicher, dass er gut aussieht. Ich muss dich aber enttäuschen: Der Warenkorb sollte vor allem übersichtlich, lesbar und verständlich sein. Ungewöhnliches Design, Animationen, zu viele Elemente oder ausgefallene Texte lenken deine Kunden von dem ab, was sie eigentlich wollen - den Kauf abschließen. Hier gilt “In der Kürze liegt die Würze”: Ein schlichter, auf den ersten Blick unspektakulärer Warenkorb mit den richtigen Elementen bringt dir mehr Conversion als ausgefallene Lösungen.
Zeit, online zu verkaufen
Einen Onlineshop aufzubauen war nie einfacher. Heute stehen dir großartige No-Code-Werkzeuge zur Verfügung, mit denen du in Tagen schaffst, wofür früher Monate nötig waren. Bevor du dein E-Commerce von Grund auf baust, denk aber über einen schlankeren Weg nach. Test dein Produkt und prüf, ob es zu deiner Nische passt. Schätz außerdem ein, wie gut du Sichtbarkeit aufbauen kannst. Selbst wenn du deinen Shop mit den besten Lösungen mühelos erstellst, hängt sein Erfolg davon ab, wie viele Menschen davon erfahren.
Alternativ startest du ganz ohne Website: Du legst einfach eine Checkout-Seite an und verlinkst sie in deiner Instagram-Bio. Läuft es an, investierst du deine Zeit in Website-Design, die Wahl deiner Shop-Plattform und aktive Bewerbung über verschiedene Kanäle. Dieser Weg spart dir viel Zeit und noch mehr Geld. Und denk daran: Es gab nie einen besseren Zeitpunkt, mit E-Commerce zu starten. Viel Erfolg!