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9 bewährte Strategien, um den Online-Verkauf deiner digitalen Produkte zu steigern
Steigere den Verkauf deiner digitalen Produkte mit 9 bewährten Strategien! Lerne, wie du Preise optimierst, die richtige Zielgruppe ansprichst und Markenvertrauen aufbaust, um deinen Umsatz zu steigern.

Hast du dich schon mal gefragt, warum sich manche Produkte wie warme Semmeln verkaufen und andere nicht? Ein Patentrezept für Erfolg gibt es zwar nicht, aber erfolgreiche digitale Creator können sich auf ein paar Dinge konzentrieren, um ihre Chancen zu erhöhen, es richtig zu machen. Dazu gehören Produktqualität, Preisgestaltung, Zielgruppe und mehr.
Wenn du also aufgewacht bist und gedacht hast: „Ich möchte Geld mit dem Verkauf digitaler Produkte verdienen” oder du bereits ein Business führst und deinen Online-Umsatz steigern willst, dann lies weiter. Wir erklären dir, was den Verkauf am stärksten beeinflusst, und geben dir Tipps, wie du mehr Produkte verkaufst.
Wie du mit dem Verkauf digitaler Produkte Geld verdienst – Faktoren, die den Verkauf beeinflussen
Schauen wir uns zunächst an, was beeinflusst, wie gut sich ein digitales Produkt verkauft.
Produktqualität
Der Markt bietet uns heute den Luxus der Wahl – für jedes Bedürfnis oder Problem gibt es Hunderte, wenn nicht Tausende Lösungen. Bei diesem Überangebot stellt sich die Frage: Ist Produktqualität für Kunden überhaupt noch wichtig? Ganz sicher: 74 % der Kunden nennen die Produktqualität als Hauptfaktor, der sie einer Marke treu bleiben lässt, während 70 % sagen, sie würden die Marke wechseln, wenn eine andere bessere Leistung bietet.
Wichtig ist: Qualität bedeutet weit mehr, als ein Produkt oder eine Dienstleistung anzubieten, die den „Marktstandard” übertrifft. Es geht darum, konsequent ein außergewöhnliches Kundenerlebnis zu liefern. Um den Online-Verkauf deiner digitalen Produkte zu steigern, musst du Produktqualität zu deiner obersten Priorität machen – sie ist der Schlüssel zu langfristiger Profitabilität.
Zielgruppe
Wenn du mit dem Verkauf digitaler Produkte Geld verdienen willst, ist es wichtig, dass sie genau die Bedürfnisse deiner Zielgruppe treffen. Dafür musst du zuerst verstehen, wer diese Zielgruppe überhaupt ist. Laut CB Insights scheitern 35 % der Startups, weil ihnen der Product-Market-Fit fehlt.
Bevor du also mit der Erstellung digitaler Produkte beginnst, musst du deine Hausaufgaben machen. Dazu gehört, deine Zielperson (Buyer Persona) zu definieren und herauszufinden:
- Mit welchen Problemen sie zu kämpfen hat
- Was sie zum Kauf antreibt
- Wie hoch ihre Kaufkraft ist, also wie viel sie bereit ist auszugeben
- Welche Kommunikationskanäle sie bevorzugt, und mehr
Ohne ein klares Verständnis deiner Zielgruppe werden deine Produkte wahrscheinlich mal treffen und mal danebenliegen – und öfter Letzteres. Wenn du es aber richtig machst, verkaufen sich deine Produkte gut, selbst wenn sie teurer sind, solange sie echten Mehrwert bieten.
Preisgestaltung
Auch die Preisgestaltung spielt eine Rolle, wenn es darum geht, den Online-Verkauf zu steigern. Du musst herausfinden, wie viel deine Interessenten für dein Angebot zahlen würden. Wenn du Mehrwert lieferst, kannst du Premium-Preise rechtfertigen. Natürlich müssen nicht alle Produkte als „Premium” positioniert sein – du entscheidest, an wen du verkaufen willst.
Denk daran, dass Markenbekanntheit und Wahrnehmung oft beeinflussen, wie viel Menschen zu zahlen bereit sind. Wir müssen nicht lange nach Beispielen suchen – schau dir einfach Apple an. Jedes Mal, wenn Apple ein neues iPhone veröffentlicht, stehen Hunderte Menschen am Launch-Tag vor den Geschäften Schlange. Und dieses Ritual wiederholt sich bei jedem neuen Handy – das nennen wir Meisterschaft in Sachen Markentreue! Trotz Premium-Preisen ist Apple mit über 20 % Marktanteil weiterhin Marktführer in der Smartphone-Branche.
Schauen wir uns jetzt den Faktor „Bekanntheit” etwas genauer an.
Markenvertrauen
Wie das Apple-Beispiel gezeigt hat: Je bekannter eine Marke ist, desto eher kaufen Menschen bei ihr ein. Du denkst jetzt vielleicht: „Aber Apple ist doch ein riesiges Unternehmen.” Trotzdem ist das eigentlich nicht anders, als wenn Menschen bei einzelnen Creators kaufen.
Stell dir vor, du suchst ein E-Book mit laktosefreien Rezepten. Würdest du es lieber von einer „zufälligen” Person kaufen oder von einem Koch, dessen Gerichte dir seit Monaten auf Instagram das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen? Da du zu Letzterem schon eine positive Verbindung hast, würdest du dich wahrscheinlich für die zweite Option entscheiden.
Markenvertrauen bringt noch eine weitere Ebene mit sich: die Bereitschaft der Kunden, gelegentliche schlechte Erfahrungen zu verzeihen. Eine Umfrage zur Kundenbindung ergab, dass Menschen, die eine persönliche Verbindung zu der Person haben, bei der sie kaufen, dreimal eher bereit sind, einen Fehler zu verzeihen. 83 % geben sogar an, dass sie „sehr unwahrscheinlich” bei der Konkurrenz kaufen würden, wenn sie der Person vertrauen.
Einfacher Kaufprozess
Zu guter Letzt: Um als Creator den Online-Verkauf zu steigern, musst du den Kaufabschluss super einfach machen. Je mehr Schritte jemand von der ersten Info über dein Produkt bis zur Bezahlung gehen muss, desto unwahrscheinlicher wird die Conversion – was zu abgebrochenen Warenkörben führen kann. Falls du noch mehr Überzeugung brauchst: Im Schnitt schließen 7 von 10 Menschen ihre Online-Bestellung nicht ab – lass das mal sacken.
Im Idealfall sollten sie einen Ein-Seiten-Checkout oder sogar eine 1-Klick-Zahlungsmethode nutzen können. Genau dieses Erlebnis können digitale Creator ihren Kunden mit Easycart bieten.
9 Tipps, um den Online-Verkauf deiner digitalen Produkte zu steigern
1. Sprich die richtigen Menschen an
Zuerst das Wichtigste: Versteh, für wen du deine Produkte erstellst. Beginn mit Marktforschung – du kannst Interviews, Umfragen oder Fokusgruppen mit Menschen durchführen, die deiner Meinung nach zu deiner Zielgruppe passen. Schau dir an, was Interessenten über Konkurrenzprodukte sagen – besuch dazu ihre Social-Media-Profile oder Bewertungsseiten wie G2 oder Serchen.
Lies die Kommentare und Meinungen – dort findest du jede Menge Einblicke. Menschen teilen oft, was ihnen an bestimmten Lösungen gefallen oder nicht gefallen hat, und geben sogar Verbesserungsvorschläge. Es lohnt sich auch, Foren wie Quora oder Reddit zu besuchen – dort teilen Menschen ihre Anliegen und suchen nach Antworten.
Wenn du bereits ein paar Kunden hast, sprich außerdem mit ihnen – sie sind eine fantastische Wissensquelle. Bitte sie um Feedback und pass dein Produkt entsprechend an. Wenn du Analytics-Tools wie Google Analytics nutzt, kannst du ganz einfach tief in die Daten eintauchen, besonders in die Akquise- und Conversion-Berichte. So findest du heraus, wer am wahrscheinlichsten deine Produkte kauft und wie du diese Personen erreichst.
Übertrag deine Erkenntnisse in eine Buyer Persona und überprüf sie regelmäßig, da sich deine Zielgruppe mit der Zeit ändern kann.
2. Setz die richtigen Preise und mach sie transparent
Du musst herausfinden, wie du deine digitalen Produkte bepreist. Versuch, einen Mittelweg zu finden, der deine Gewinnziele erfüllt und gleichzeitig für Kunden attraktiv ist.
Ein guter Ausgangspunkt ist eine erste Recherche, um zu sehen, wie viel die Konkurrenz verlangt und wie ihr Angebot im Vergleich zu deinem abschneidet. Ist es ähnlich, oder bietest du deutlich mehr Mehrwert? Gibt es Online-Feedback dazu, ob Menschen diese Preise als zu hoch oder angemessen empfinden?
Alternativ kannst du die Zeit berücksichtigen, die du in die Erstellung eines digitalen Assets investiert hast, und einen gewünschten Gewinnaufschlag hinzufügen. Wenn du zum Beispiel einen Kurs über die Verwaltung eines Social-Media-Accounts verkaufst, der 20 Stunden Erstellungszeit gekostet hat, und dein Stundensatz bei 50 $ liegt, kannst du den Preis berechnen, indem du einen Gewinnaufschlag von 30 % auf deine Grundkosten addierst. Die Formel lautet: Grundpreis, also die Anzahl der Stunden für die Kurserstellung multipliziert mit deinem Stundensatz, plus der Gewinnaufschlag, also:
Kurspreis = (20 x 50 $) + (30 % x 1.000 $) = 1.300 $
Das mag zwar dein Wunschpreis sein, aber ob deine Interessenten ihn auch zahlen, steht auf einem anderen Blatt. Das wirst du erst abwarten müssen.
Die gute Nachricht: Du kannst deinen Preis ändern, wenn sich herausstellt, dass er zu hoch oder zu niedrig ist. Sorg nur dafür, dass deine Kunden wissen, wofür sie bezahlen. Die Zahlungsbereitschaft hängt oft davon ab, ob du den Wert des Produkts richtig kommunizierst. Ein Kurs für über 1.000 $ kann eine lohnende Investition sein, wenn Kunden danach mehr über Social Media verdienen können – die Investition zahlt sich dann schnell aus.
Sobald du deinen „idealen” Preis gefunden hast, solltest du es Kunden auch leicht machen zu verstehen, was enthalten ist. Mit Easyoffer kannst du Preiskarten für jedes Produkt erstellen, das du verkaufst, oder für dein gesamtes Angebot, um dessen Wert zu zeigen.

Damit kommen wir zum nächsten Tipp.
3. Sorg dafür, dass dein Produkt einen Mehrwert bietet
Menschen kaufen Produkte, um ihre Ziele zu erreichen und Probleme zu lösen. Um mit dem Verkauf digitaler Produkte Geld zu verdienen, frag dich Folgendes:
- Warum suchen Menschen nach Produkten wie meinem?
- Hilft mein Produkt ihnen, erfolgreich zu sein?
- Wie kann ich mein Angebot hervorstechen lassen?
Sobald du die Antworten kennst, kannst du dich darauf konzentrieren, den einzigartigen Wert deines Produkts in deinen Texten und Bildern hervorzuheben. Denk an Dinge wie Kundenstimmen oder – wenn möglich – das Teilen von Zahlen, die Ergebnisse zeigen.
Wenn du außerdem feststellst, dass niemand in deinem Bereich ein Gratisangebot wie eine kostenlose 20-minütige Beratung anbietet, und du das leicht ergänzen kannst, könnte das der perfekte Weg sein, dich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.
4. Entwickle Strategien für unerwartete Ereignisse
Wir haben bereits erwähnt, dass du nicht alles kontrollieren kannst, was sich auf deine Verkäufe auswirken könnte. Aber du kannst dir überlegen, wie du deinen Preis oder dein Produkt an die sich ändernden Bedürfnisse deiner Kunden anpasst, oder sogar etwas völlig Neues entwickelst. In den letzten Jahren haben Creator ihre Verkaufsstrategie auf viele Arten angepasst. Einige Strategien waren:
- Köche und Trainer, die E-Books für sparsame Käufer verkaufen, die von hohen Inflationsraten betroffen sind. Diese E-Books erwähnen oft Produkte aus beliebten Discountern oder haben sogar ein bescheidenes Budget im Titel.
- Creator, die frühzeitigen Zugang zu digitalen Produkten in Arbeit zu einem reduzierten Preis verkaufen, anstatt potenzielle Kunden nur „benachrichtigen zu lassen, wenn verfügbar”.
- Traditionelle Dienstleistungen wie Workshops oder Kurse, die während Corona online gegangen sind – Geigenunterricht, Online-Arabischkurse oder SEO-Trainings sind nur ein paar Beispiele von digitalen Creators, die wir kennen.
5. Erzeuge Dringlichkeit
Ja, wir sprechen davon, FOMO zu nutzen, um den Online-Verkauf zu steigern. Die beiden wichtigsten „Dringlichkeits”-Faktoren, die du nutzen kannst, sind:
Zeitlich begrenzte Angebote – zum Beispiel eine Valentinstags- oder Black-Friday-Kampagne, bei der du einen großen Rabatt, ein Bundle-Angebot oder ein Gratisgeschenk anbietest. Das solltest du mit einem Timer begleiten, der bis zum Ende der Aktion herunterzählt. Mit Easytimer kannst du sowohl auf deiner Website als auch in Marketing-E-Mails Dringlichkeit erzeugen und deinen Umsatz um bis zu 270 % steigern.

Knappheit – dein Produkt oder deine Dienstleistung könnte begrenzten Bestand oder begrenzte Plätze haben. Zum Beispiel gibt es vielleicht nur 20 Frühbucher-Tickets für deine Online-Konferenz.
Trotzdem musst du ehrlich sein, wenn du Dringlichkeit im Verkauf erzeugst. Wenn die Aktion nach Ablauf des Timers immer noch läuft oder du eine weitere Runde seltener Produkte/Tickets nachlegst, fühlen sich Menschen manipuliert – das kann deinem Ruf schaden. Autsch!
6. Vermeide das Paradox der Wahl
Es gibt eine Studie zur Käuferpsychologie mit dem Titel „Can One Desire Too Much of a Good Thing?” (Kann man zu viel von etwas Gutem wollen?). Die Antwort auf diese Titelfrage lautet „ja”. Wenn Menschen gleichzeitig zu viele Produkte mögen, kann das deinen Verkäufen extrem schaden.
Wenn du natürlich ein produktiver Creator bist, musst du deine Kreativität deswegen nicht zügeln. Aber sorg für ein intuitives Menü und Filter, damit Menschen ihre Auswahl leicht auf die am besten passenden Produkte eingrenzen können.
Bonus-Tipp: Wenn Kunden häufig Fragen stellen wie „Wie unterscheidet sich X von Y?”, ignorier das nicht. Diese Unklarheit könnte ein stiller Conversion-Killer für dein Unternehmen sein.
7. Durchleuchte die Buyer’s Journey nach Ablenkungen
Gibt es Elemente, die die Aufmerksamkeit deiner Kunden vom Kaufabschluss ablenken? Denk an Dinge wie:
- Auffällige Sidebars
- Pop-ups ohne Verkaufsbezug, wie Newsletter-Anmeldungen
- Videos mit Autoplay
- Links zu Influencer-Content auf anderen Seiten, zum Beispiel TikTok- oder Instagram-Profile.
Du solltest diese und alle anderen unnötigen Schritte aus dem Kauferlebnis streichen, sobald jemand im Warenkorb ist.
8. Sammle Kundenstimmen, um Markenvertrauen aufzubauen
Für die meisten Menschen kommt ein Blindkauf nicht infrage. Verbraucher suchen nach Bestätigung in Form von Empfehlungen, entweder von Freunden oder früheren Kunden. Studien zeigen, dass Interessenten viele Bewertungen, hohe Sternebewertungen und vertrauenswürdige Plattformen bevorzugen, selbst wenn sie dafür einen höheren Preis zahlen müssen.
Um den Online-Verkauf zu steigern, musst du Vertrauen aufbauen, und dazu gehört unter anderem, Kundenstimmen von Kunden zu sammeln. Wenn du nicht sicher bist, wie du nach Kundenstimmen fragst, haben wir dazu einen ausführlichen Artikel – lies unbedingt mal rein.
9. Behalte deine Konkurrenz genau im Blick
Wenn du nicht gerade etwas komplett Neues erfindest, musst du immer wissen, was deine Konkurrenz gerade macht. Und selbst wenn du etwas anbietest, das sonst niemand hat – das wird sich irgendwann ändern. Deshalb solltest du Konkurrenzanalyse zu einem festen Bestandteil deiner Routine machen. So verstehst du, was in deiner Branche funktioniert und was nicht. Hier sind ein paar Tipps:
- Identifiziere deine direkte und indirekte Konkurrenz
- Analysier ihre Marketingstrategien und Online-Aktivitäten. Besuch ihre Website und Social-Media-Profile – schau dir an, wie sie die Marke positionieren, welche Botschaften sie nutzen und welchen Content sie produzieren. Tools wie Ahrefs oder Semrush können dabei helfen.
- Versteh ihr Produkt- oder Dienstleistungsangebot. Prüf die Funktionen und Preise.
- Schau, wie die Konkurrenz ihre Produkte verkauft. Nutzen sie Marktplätze oder verkaufen sie direkt über ihre Website?
Je mehr Informationen du über Konkurrenzprodukte hast, desto besser kannst du dein Angebot stärken – und teure Fehler vermeiden.
Geld verdienen mit digitalen Produkten – das „Geheimrezept”
Das Klischee „Erfolg passiert nicht über Nacht” gilt für digitale Creator genauso wie für alle anderen am Markt. Zum Glück bist du auf dem richtigen Weg, wenn du dir Zeit und Mühe nimmst, um zu verstehen, wonach Kunden in deiner Branche verlangen, welchen Preis sie zu zahlen bereit sind und wie du dich abheben kannst.
Und vergiss nicht, die richtigen Creator-Tools zu nutzen – solche, die es potenziellen Kunden leicht machen, deine Produkte kennenzulernen, sich in sie zu verlieben und den Kauf abzuschließen. Viel Erfolg!